KASEKO Project

Enrico Sartori ( alto sax, alto clarinet)

Stephan Lanius (bass)

Sebi Tramontana (trombone)

Roland Biswurm (drums)

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guest 1 - Burkhard Fabricius (drums)

guest 2 - David Jager (tenorsax)

guest 3 - Sunk Poschl (drums)

Kaseko is a musical genre from Suriname, a fusion of African, European and American styles. The term kaseko derives from casser le corps (break the body) which referred to a swift dance during the period when slavery was legal in the region. Kaseko is related to other local styles, such as winti and kawina; like them, it uses call-and-response vocals and complex rhythms. Instruments include drums, saxophone, trumpet and, sometimes, a trombone.

Kaseko ist der Name der traditionellen Musik von Suriname, am Atlantik an der Nordseite von Brasilien gelegen. Grundlage sind einfache Kinderlieder und Melodien mit einem starken karibischen Rhythmus. Und noch stärker ist der Einfluss der südafrikanischen Jazzmusiker, die in den vergangenen Jahren gegen die Apartheid gekämpft haben. Musiker wie Sean Bergin, Louis Moholo, u.a.


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BRECHT MEETS BUTOH

Barbara Wolf - Voice,Text,Accordion

Enrico Sartori - Clarinets

Giorgio Pacorig . Piano

Urte Gudian - Regie

Das Logo von Binario11 sind Gleise, die sich kreuzen, parallel verlaufen, aus unterschiedlichen Richtungen zueinander finden.Die Impulse kommen nicht nur aus der Sprache, sondern aus der Musik, aus Theater, Tanz oder der Geschichte. Sie fügen sich bei unserer Arbeit zu ausgefallenen Produkten und inspirieren zu Gedankenaustausch und Dialog

Bei dieser Veranstaltung experimentieren wir mit zwei der wichtigsten darstellerischen Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts: dem Brechtschen Theaterschaffen und dem Butoh Tanz, die sich beide aus den revolutionären 20er Jahren Europas nähren.

Das, was so abstrakt klingt, werden Sie als satte, dem Leben zugewandte Metaphern serviert bekommen. Gewölbe und Tribünen umrahmen Klänge des frühen expressionistischen Brecht, scharfzüngig und poetisch. Dazu paaren sich seltsame Gestalten und geben stillen Raum für philosophische Betrachtungen. Solide getragen von den musikalischen Schultern, denen wir vertrauen (Weill, Eisler u.a.) verlieben wir uns in die feingliedrige Schönheit eines japanischen Tanzstils: dem Butoh Kazuo Ohnos und seiner Nachfolger.
Barbara Wolf wird begleitet von den italienischen Musikern Giorgio Pacorig und Enrico Sartori, die die Atmosphären zwischen den Zeilen auf,spüren damit sich grotteske Gesten verfeinern oder ganz ins Abstrakte auflösen können. Die Butoh Tänzerin Urte Gudian entwirft dazu eine bewegende Partitur.

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DVAKUNA

Enrico Sartori - Bb,Eb clarinets

Barbara Wolf - accordeon, voice

Das DVAKUNA wurde im Jahr 2000 in Bologna (Italien) gegründet.

Die zwei Künstler spielen und komponieren für und auf der Bühne.

Ihre Interpretationen spiegeln die unterschiedlichen künstlerischen Erfahrungen aus improvisierter Musik und     experimenteller Theaterforschung wieder.
Sie traten u.a. auf Festivals in Berlin (Kalkscheune), Ancona (Internationales Klezmerfestival),  Bologna (Museo della Musica),Venedig Sinagoge),  Ferrara (Universität), München (Stadtteilkultur) auf.
CD Produktion „Dvakuna“ (Palomar Records 04)